Hast Du schonmal beobachtet, dass ein Hund anfängt zu bellen und ein anderer plötzlich mit einsteigt?

Beispiel:

Zwei Hunde aus einem Haushalt liegen in verschiedenen Räumen im Haus oder der Wohnung. Plötzlich bemerkt Hund 1 draußen eine Annäherung von einem Menschen. Er springt auf und bellt wie verrückt. Kurz danach fängt auch Hund 2 plötzlich an zu bellen, ohne dass er die Annäherung des Menschen bemerkt hat. Was ist hier passiert?

Hier hat Hund 2 die Stimmung von Hund 1 angenommen. Er verhält und fühlt sich genauso, wie Hund 1, obwohl er den Menschen selber gar nicht bemerkt hat. 

Auch im Hundetraining spielt die Stimmungsübertragung eine wichtige Rolle. Wenn Du gut gelaunt ins Training startest, wird Dein Hund diese Stimmung annehmen. Das gleiche passiert aber auch, wenn Du schlechte Laune hast und somit auch keine gute Stimmung übertragen kannst.

Gab es schon mal eine Situation, in der Du gestresst warst und mit Deinem Hund versucht hast, etwas zu trainieren? Oder vielleicht bist Du auch einfach nur spazieren gelaufen, aber Dein Hund hat so gar nicht das gemacht, was Du von ihm wolltest?

Dein Hund nimmt Deine Stimmung in diesem Augenblick wahr. Er wird in dieser Trainingseinheit nichts lernen, denn er übernimmt unsere schlechte Stimmung.

Ø  Deshalb verschiebe das Training lieber oder versuche Deine eigene Stimmung zu verändern.